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Zwiegespalten

Nach einiger Zeit überkommt es mich immer wieder, dass ich all die hier verfassten Einträge erneut lesen muss. Es hat viel in mir bewegt die Zeilen zu lesen, teilweise kamen mir die Tränen.

Trauer Freude Wut Verzweiflung

Es ist fast sieben Jahre her, dass ich hier meinen ersten Eintrag geschrieben habe & es ruft viele Erinnerungen hervor. Viele Details, kleine Momente, die doch so groß waren, dass ich die geschriebenen Worte auch jetzt, nach mehreren Jahren, noch immer so sehr nachempfinden kann. Es ist als würde ich in einen Spiegel blicken, ein Spiegel meiner Seele, - & das ist es in gewisser Weise auch.

Teilweise tut es weh, es schmerzt. Ich fühle Reue, vieles tut mir leid, aber insgesamt bin ich unglaublich froh & dankbar, dass ich diese Gedanken aufbewahrt habe. Es gibt mir die Möglichkeit zu sehen was für eine enorme Entwicklung ich doch gemacht habe, was für eine riesige Strecke ich insgesamt auf mich genommen habe, wie viel ich schon geschafft habe, obwohl es mir in den jeweiligen Momenten so vorkam, als wäre es ein Schritt vor & zwei Schritte zurück. Es zeigt mir, dass ich stolz auf mich sein kann & auch stolz auf mich sein darf.

& er?! Er ist auch noch da. Immer noch als eine der bewundernswertesten & lieblichsten Personen, die ich kenne. Die Beziehung ist geprägt beziehungsweise vor allem ich als Person in dieser Beziehung bin es, - in positiver aber natürlich auch in negativer Hinsicht. Teilweise habe ich das Gefühl, dass manche Wunden komplett verheilen, doch andere hinterlassen Narben, die noch immer schmerzen, die vielleicht auch immer in gewisser Weise schmerzen werden. Ich muss lernen damit umzugehen ohne mich dabei selsbt zu verlieren.

Aber nach der bisher verstrichenen Zeit kann ich eins tatsächlich sagen: Ich bin wirklich eine Kämpferin!
15.5.16 23:24


Scherbenweg

In meinem Herzen sind seit Tagen Stiche. Es ist als hätte ich Liebeskummer. - Ich kann nicht richtig essen, fühle mich betrübt, könnte stetig weinen.

Er geht heute Abend weg. Das ertrag' ich kaum. & obwohl ich auch etwas vorhabe, kann ich nur daran denken, dass er etwas unternimmt, - ohne mich.

Ich bin eifersüchtig, ohne zu wissen, ob es dafür überhaupt einen Grund gibt. & immer wenn ich dieses Gefühl verspüre, dann wünsche ich mir, dass er dieses Gefühl auch mal erfährt, dass er sich mal Gedanken macht, wenn ich ohne ihn weggehe. Doch das tut er nicht, zumindest merke ich nie etwas.

Ich finde es scheußlich von mir, dass ich so viel Besitz von ihm ergreifen möchte & ich weiß, dass ich ihn verliere, wenn ich es tatsächlich umsetzen würde. Doch ich kann es zeitweise so schlecht verbergen.

Obwohl es auch Verbesserungen zwischen uns gibt, fühl' ich mich aktuell so schrecklich wie seit langem nicht mehr, so schrecklich unsicher. Ich würde mich so gerne aussprechen, ich würde ihm so gerne alles an den Kopf werfen, ihm Vorwürfe machen, wo vielleicht keine sind. Aber ich kann es nicht..darf es nicht.

Ich habe mich selten so winzig & unbedeutend gefühlt wie jetzt & ich hoffe einfach, dass ich diesen Tag irgendwie meistere & mich ändere & normaler werde.
31.10.14 14:38


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